Artikel vom
13.03.2008
Auszeichnung für „Kurs über Land“
(Gudrun Herzberg)„Ausgewählter
Ort im Land der Ideen“, mit diesem Preis
wurde gestern das Internet-Projekt des
Landkreises Demmin „Kurs über Land – vom
Dorf in die Welt“ ausgezeichnet. Das
Schulungs- und Weiterbildungsangebot ist
damit einer der Preisträger des bundesweit
ausgetragenen Innovationswettbewerbes „365
Orte im Land der Ideen“. Hermann von
Blomberg, Mitglied der Geschäftsleitung der
Deutschen Bank in Mecklenburg-Vorpommern,
überreichte den Mitgliedern des Projektes
unter Leitung von Kathrin Richter den Pokal
und die Urkunde im Namen des
Bundespräsidenten. Die Bewerbung des
Projektes aus dem Landkreis Demmin hatte
sich gegenüber 1500 Mitbewerbern
durchgesetzt.
Schirmherrin Susanna Wache, Dezernentin des
Landkreises, übermittelte die Glückwunsche
des Landrates Frieder Jelen und sagte: „Sie
sehen, dass sich eine initiativreiche
Projektverwirklichung, gepaart mit
Ideenreichtum und Einsatzbereitschaft,
auszahlt und einem ganzen Landkreis Nutzen
bringt.“ Bei der guten Bilanz hofft Susanna
Wache darauf, dass das Projekt weitergeführt
werde.
Die Internet-Schule auf dem Land schreibe
jeden Tag ein Kapitel Erfolgsgeschichte für
die Zukunft der Teilnehmer, aber auch für
die heimische Region, so Hermann von
Blomberg. „Mit dem Projekt wird die digitale
Welt, der PC und das Internet in die Dörfer
gebracht“, so das Mitglied der Deutschen
Bank weiter. Er verwies in seiner Laudatio
auf die Probleme in den Dörfern wegen
Mobilität und meinte, dass die Mitarbeiter
des Projektes die „digitalen Gräben“
überbrücken, um den Bürgern eine interaktive
Verbindung mit der großen weiten Welt zu
ermöglichen. In insgesamt 26 Orten des
Landkreises gibt es inzwischen die
Bürgerbüros, in denen Interessierte sich mit
der Computerwelt vertraut machen können.
„Wir sind natürlich sehr stolz auf diese
Auszeichnung“, betonte Kathrin Richter. Sie
und ihr Team können sich vorstellen, dass
„Kurs über Land“ als Modellprojekt auch für
weitere Regionen Mecklenburg-Vorpommerns
Anwendung findet. Zum Team gehören weiter
Silke Redmann, Ivette Schneidewind, Gabriela
Mente und Gabriele Schwertfeger, die sich
mit ihren Bürgerbüros gestern in der
ehemaligen Schule von Nossendorf
präsentierten. Nossendorfs Bürgermeister
Fred Schult lud die Gäste zu einem Rundgang
durch die einstige Schule ein, die
inzwischen auch Anlaufpunkt für Vereine der
Gemeinde ist.
In der Schule hatten die Gäste gestern
Nachmittag die Möglichkeit, sich in den
verschiedenen Räumen über die jeweiligen
Bürgerbüros zu informieren, außerdem sorgten
Mitglieder der Musikschule
Altentreptow/Demmin, die Pensiner Powerkids
sowie der Törpiner Singekreis für kulturelle
Unterhaltung.
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Artikel vom
11.03.2008
Kurs über Land stellt sich in
Nossendorf vor
Das Projekt
„Kurs über Land – Vom Dorf in die Welt“ wurde neben 365 weiteren
Orten als „ausgewählter Ort im Land der Ideen“ geehrt. Damit ist
das Projekt Teil der Veranstaltungsreihe „365 Orte im Land der
Ideen“. „Diese Auszeichnung zeigt, dass in diesem Projekt
Zukunft gemacht wird und weitertragende Ideen entwickelt
werden“, erklärt Projektleiterin Kathrin Richter, die zusammen
mit ihren Mitarbeiterinnen am Mittwoch, 12. März, zu einem Tag
der offenen Tür des Projektes in die ehemalige Schule in
Nossendorf einlädt. Titel der Veranstaltung ist: Kurs über Land
– Ein Computerprojekt auf Eroberungszug.
Folgendes Programm erwartet die Gäste am Mittwoch: Um 13 Uhr
beginnt die Veranstaltung in der Nossendorfer Schule mit einem
Empfang. Für 15.30 Uhr steht eine Filmvorführung zum Projekt an,
von 16 bis 18 Uhr stellen sich die Bürgerbüros in den Räumen der
Schule vor.
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Artikel vom
14.11.2007
Bürgerbüroprojekt zieht Erfolgsbilanz
(Stefan Hoeft)
Eigentlich hatte Verchens Bürgermeisterin
Petra Kasch mit Computern nicht viel am Hut.
Und zeigte sich sehr kritisch, als die
Frauen vom „Kurs über Land“ Mitte 2006 bei
ihr vor der Tür standen, um für ein
Bürgerbüro zu werben, in dem Leute den
Umgang mit PC und Internet lernen könnten.
Rechner, so eine Auffassung des
Dorfoberhauptes, würden die
zwischenmenschlichen Bindungen verkümmern
lassen. Am Ende ließ sie sich eines Besseren
belehren. Nun, gut ein Jahr nach Eröffnung
der Anlaufstelle in ihrem Heimatort, war sie
bei einem Forum im Schmarsower Gemeindehaus
voll des Lobes.
Dort trafen sich gestern Beteiligte aus
allen mittlerweile 26 Bürgerbüros sowie
Gäste von Institutionen und Politik, um
unter der Überschrift „Kurs über Land –
Zusammen das Steuer fest in der Hand“ eine
Bilanz zu ziehen und über Wege in die
Zukunft zu beraten. Denn das Projekt fußt
auf einer finanziellen Förderung des Landes
Mecklenburg-Vorpommern und des Europäischen
Sozialfonds. Und die ist jedes Jahr
fraglich, auch wenn das Ganze zumindest
erstmal eine Verlängerung bis November 2008
erhalten hat.
Projektleiterin Kathrin Richter zeichnete in
Schmarsow ein Erfolgsbild: Die Zahl der
Bürgerbüros sei auf 26 gestiegen, nicht
zuletzt wegen der 2006 forcierten Ausdehnung
auf den Bereich Malchin/Altentreptow. Vorher
beschränkte sich die Arbeit vor allem auf
den Altkreis Demmin. Insgesamt zählten sie
und ihre Mitarbeiterinnen Silke Redmann,
Ivette Schneidewind, Gabriela Mente und
Gabriele Schwertfeger Anfang November
268 regelmäßige Nutzer, ein Jahr zuvor 108.
Dabei fallen zwei Entwicklungen auf: Zum
einen stellen mit 205 Teilnehmern die Frauen
klar die Mehrheit, zum Zweiten übertrifft
die Anzahl der Rentner (116) die der
Arbeitslosen (101) – ursprünglich als
Hauptklientel gedacht – mittlerweile
deutlich. Zahlen über die Altersstruktur
untermauern diese Beobachtung: 102 Besucher
sind 60 Jahre oder älter, weitere 82
zwischen 50 und 60. In die Kategorie 40 bis
50 Jahre fallen
60 Leute, nur 24 Personen sind jünger als
40, verdeutlichte Richter.
Einmal wöchentlich kreuzen die Frauen in den
Dörfern auf, um entweder einen halben oder
einen ganzen Tag lang Fragen zum Thema PC
und Internet zu beantworten. Und sie
motivieren die Landbevölkerung, das
kostenlose Angebot zur Nutzung von Rechnern
und Internet vor Ort wahrzunehmen. „Wir
bauen Technikängste ab, versuchen,
Lebensqualität zu verbessern und heben die
infrastrukturelle Benachteiligung auf“,
erläuterte die Projektleiterin. Schließlich
seien die Dorfbewohner eher vom technischen
Fortschritt abgeschnitten als die in den
Städten, insbesondere ältere Menschen.
Ein Fakt, den der Vorsitzende des
Seniorenbeirates im Landkreis Demmin,
Professor Helmut Pratzel, aufgriff: „Gerade
die ältere Generation fühlt sich oft
ausgegrenzt angesichts der neuen Technik. Da
ist es wichtig, dass so etwas passiert, dass
diese Aktivitäten laufen.“ Denn in Zukunft
würden sich alle wohl oder übel mit
Neuerungen des Computer-Zeitalters
arrangieren müssen.
Da könne der Erfahrungsaustausch innerhalb
so einer kleinen Gruppe viel leisten, war in
der Schmarsower Runde zu hören. Zumal die
Leute mit unterschiedlichen Voraussetzungen
auftauchen. Da gebe es welche, die schon bei
der Suche nach dem Cursor auf dem Monitor
unruhig würden, andere hingegen lassen sich
längst Einzelheiten von Programmen
erläutern.
Hinzu kommt die Verknüpfung mit aus dem
Projekt heraus initiierten Veranstaltungen
und Aktionen, wie beispielsweise das
Zusammentragen und Herstellen von Back- und
Kochbüchern, Beteiligungen an Ausstellungen
und jüngst dem Handwerkertag in Törpin.
„Wir haben schon ganz schön was aktiviert in
der Landbevölkerung“, meinte Richter. Und
für einige neue Computer in den Haushalten
gesorgt: 205 der Leute hätten selbst einen
Rechner, 57 von ihnen kauften den aber erst
nach Start des Projektes, bilanzierte dessen
Leiterin. Fast gleich sieht die
Neuzugangs-Zahl beim Internet (58) aus,
allerdings ist der Bestand mit 125 weit
geringer. „Mit dem Internet tut sich der
Eine oder Andere noch schwer“, berichtete
sie, „da sind noch Hemmschwellen da, die zum
Teil unbegründet sind.“
Möglich sei der Erfolg nur durch die
Regelmäßigkeit des Angebots und durch die
Konstanz bei der Betreuung, unterstrich
Richter. Dies müsse beibehalten werden,
möglichst als Modellprojekt fürs ganze Land,
so die Meinung in der gestrigen Debatte.
„Ich kenne das von keinem anderen Landkreis,
dass das so flächendeckend funktioniert“,
sagte Charlotte Ortmann, Projektleiterin
beim Frauentechnikzentrum Rostock. Hier
müsse im Prinzip nichts neues mehr
angeschoben werden, es gehe vielmehr um das
Weitertragen. Dabei kann sich die „Kurs über
Land“ - Mannschaft auf den Rückhalt der
Gemeinden verlassen, versicherte Petra
Kasch. Eine Fortsetzung müsse machbar sein,
nicht zuletzt für solche Dinge seien die
Gemeindehäuser ja gebaut. Die einst
skeptische Bürgermeisterin hat sich wohl
auch kräftig von der Begeisterung der Leute
anstecken lassen: „Die sind so wissbegierig,
das kann man gar nicht glauben.“
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Artikel vom 05.11.2007
Historische Fotos entlocken
Geschichten
Projekt:
"Kurs über Land" stellte in Kletzin Bilder
von damals und heute vor. Über 60
Interessierte kamen zu dieser Veranstaltung
ins Gutshaus.
Kletzin (KIS/KR).
Der Saal im
alten Gutshaus in Kletzin war voll, über 60
Interessierte kamen, als das Projekt "Kurs
über Land - Vom Dorf in die Welt" zur
Veranstaltung "Kletzin, Pensin, Quitzerow
und Ückeritz, Bilder von damals und heute"
einlud. Historische Fotos wurden zuvor
gesammelt, im Computer eingescannt und
Geschichten aufgeschrieben. Die
Veranstaltung brachte ein Stück Heimatgefühl
zurück und Interesse an der Ortsgeschichte.
Da
wurde über die „riesigen“ Karauschen geschwärmt, die die Jungs der Familie
Bläsing in den sechziger Jahren im sauberen Kletziner Dorfteich fingen und
dann im Ort verteilten. Frau Bläsing, heute über 70 Jahre alt, war viele
Jahre die Dorfschullehrerin in Kletzin und verblüffte mit einem sehr guten
Namensgedächtnis ihrer ehemaligen Schüler und Schülerinnen, die auf mehreren
Bildern zu sehen waren. Auch die anderen Gäste hatten viel zu den Bildern zu
sagen, erkannten Verwandte, Bekannte und sich selbst wieder. Eine große
Anzahl prägnanter Bilder war zu sehen, wie beispielsweise
ein Bild des Gutshauses Quitzerow aus dem Jahr 1939, ein Bild des antik
anmutenden Anbaus des Nordostflügel des Gutshauses Kletzin, welcher noch bis
Ende der fünfziger Jahre stand, oder ein Bild des neunzigjährigen
strickenden Schäfers Ludwig Kreplin, welches Ende der fünfziger Jahre
aufgenommen wurde. Der Pensiner Hobbychronist Hartmut Kunkel, der viele
Bilder vor allem von Pensin und Quitzerow zur Verfügung gestellt hatte,
erzählte unter anderem von der Pensiner Fähre, die bis 1983 noch mit der
Hand betrieben wurde und mit der noch bis 4.9.1999, dem Tag des Einstellung
des Fährbetriebes, das Vieh auf die Weiden ans gegenüberliegende Ufer der
Peene gebracht wurde. Wie vielerorts waren auch in der Gemeinde Kletzin die
Verbindungsstraßen von Ort zu Ort modrig und ausgefahren und bei schlechtem
Wetter nur mit Gummistiefeln zu begehen. Heute durchzieht ein gut
ausgebautes Wegenetz die Gemeinde. Wenn man sich die Zeit nimmt, kann man
auf diesen Wegen die Schönheit der Umgebung genießen und sie vielleicht im
Foto festhalten, für sich oder eventuell für einen weiteren Bildervortrag,
der die Einwohner und Einwohnerinnen und Gäste der Gemeinde demnächst wieder
einmal zu einer Veranstaltung ins Gutshaus zusammenführt. Die Anfänge dafür
sind schon gemacht, ein Kalender mit neueren Bildern von Kletzin und
Umgebung wurde für das kommende Jahr unter Anleitung der Mitarbeiterin
des Projektes "Kurs über Land - Vom Dorf in
die Welt" Ivette Schneidewind im Bürgerbüro Kletzin erstellt.
Das Bürgerbüro Kletzin ist im Gutshaus jeden
Montag von 10-17 Uhr für Computer- und
Bilderinteressierte geöffnet.
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Artikel vom 30.10.2007
Kurs über Land geht weiter
Das Projekt „Kurs über Land“ besteht noch
ein weiteres Jahr. „Wir haben für die
Verlängerung des Projektes bereits eine
Zusage erhalten“, erklärte die
Projektleiterin Kathrin Richter. Das
Landesamt für Gesundheit und Soziales in
Schwerin muss jetzt noch die Bestätigung
geben. „Es werden natürlich nur die
Personalkosten gefördert“, so Kathrin
Richter. Bereits seit zwei Jahren gibt es
dieses Projekt im Landkreis Demmin, es
entstanden 26 Bürgerbüros. „Wir haben darum
gekämpft, dass diese Bürgerbüros nicht
geschlossen werden müssen“, sagt die
Projektleiterin.
Im Durchschnitt nutzen zehn Leute
wöchentlich eines der Bürgerbüros, um per
Internet „in die Welt“ zu kommen, sich mit
dem Computer vertraut zu machen. „Es gibt
immer wieder Neuanmeldungen, aber ein
weiteres Büro werden wir nicht öffnen, das
schaffen wir nicht mehr mit fünf
Mitarbeiterinnen“, weiß Kathrin Richter. In
der Demminer, Altentreptower und Malchiner
Region sind sie präsent. In den Büros
entstanden schon Chroniken, Koch- und
Backbücher. Es gehe darum, in der Gemeinde
an einem Projekt zu arbeiten, um das
Interesse an der Arbeit mit dem Computer zu
wecken, weiß die Projektleiterin. „Es kommen
Arbeitslose, Rentner, aber auch Menschen,
die Arbeit haben“, sagt Kathrin Richter.
Besonders die ältere Generation entdecke im
Bürgerbüro das Angebot für sich. Einige
entscheiden sich sogar dafür, zu Hause einen
Computer anzuschaffen und Behördenwege jetzt
über den Computer zu regeln.
Das Projekt „Kurs über Land“ unter
Trägerschaft der Landschafts- und
Entwicklungsgesellschaft (LEG) Rosenow will
am 13. November in Schmarsow Bürgermeister
der beteiligten Gemeinden über Ergebnisse
informieren. „Wir erhalten von den Gemeinden
viel Unterstützung, können die Räume nutzen
und auch den Internetanschluss“, so Kathrin
Richter.
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Artikel vom
25.10.2007
Bürgerbüro Siedenbollentin präsentiert Backbuch
Projekt: "Kurs über Land" gestaltete mit
Interessierten ein eigenes Buch und zeigte es jetzt der
Öffentlichkeit.
Siedenbollentin
(KR).
10 Monate
ist es nun schon her, dass das Projekt „Kurs über Land – Vom
Dorf in die Welt“ in Siedenbollentin ein Bürgerbüro eröffnete,
in dem interessierte Leute unter Anleitung von
Projektmitarbeiterin Gabriela Mente Computer- und
Internetkenntnisse erwerben, erweitern und auffrischen können.
Mittlerweile nutzen 20 Leute, hauptsächlich Frauen, das
Bildungsangebot. Sie besuchen regelmäßig jeden Montag das
Bürgerbüro in Siedenbollentin. In diesem wie auch in den anderen
25 Bürgerbüros des Projektes heißt die Devise, selber machen und
dabei lernen. An eigenen kleinen Projekten, wie Briefe schreiben
und Glückwunschkarten erstellen wird beispielsweise der Umgang
mit einem Schreibprogramm geübt. Da ist das Schreiben und
Gestalten eines Backbuches für die TeilnehmerInnen schon
ziemlich anspruchsvoll. Texte müssen erfasst und formatiert und
passende Bilder eingefügt werden. Zum Schluss wird das
entstandene Werk noch in eine ansprechende Form gebracht und
ausgedruckt. Und genau ein solches Buch ist im Bürgerbüro
Siedenbollentin entstanden und wurde kürzlich im Gemeindezentrum
Siedenbollentin der Öffentlichkeit präsentiert. Über 70
Siedenbollentiner und Gäste waren gekommen um mit dabei zu sein,
wie die Bücher feierlich an die Autorinnen übergeben wurden und
um einige Kostproben aus diesem Buch in einer gemütlichen
familiären Atmosphäre zu genießen. Versüßt wurde die
Veranstaltung durch ein kleines Programm des Kindergartens aus
dem Ort, durch Kaffee und viele verschiedene Teesorten, die zum
Kosten bereit standen und durch Tipps und Tricks zur
Tischdekoration, ob floristisch, mit Servietten oder selbst
gebastelten Teelichtern.
Zwei aufgebaute PC´s luden den einen oder anderen Gast zum
spielen und Computerluft schnuppern ein. Dies können
Interessierte auch an den Öffnungstagen in den Bürgerbüros der
Bereiche Demmin, Altentreptow und Malchin. Zu finden im Internet
unter www.kurs-ueber-land.de oder telefonisch unter 039994
79151.
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Artikel vom
05.10.2007
Metschower unternehmen eine
Zeitreise
Chronik
Geschichtliches über ein Dorf hat das Projekt "Kurs über Land -
vom Dorf in die Welt" zusammen getragen.
Metschow (KR). In einer Chronik kann man Geschichte auflisten:
Es war im Jahre anno…. Man kann aber auch Geschichten erzählen,
Geschichten von damals und von heute, die in einem Ort
überliefert sind oder die sich heute ereignen und das
gemeinschaftliche Erleben im Ort widerspiegeln. Zum Beispiel die
Geschichte von dem Schimmel, der nicht mehr „ackerieren“ will,
weil er meint, die Bäuerin winkt zum Mittag, es sind die
Flügelspitzen der Windmühlen hinterm Hügel… oder von der Maus im
Haus oder dem Kindermund.
Geschichten und Geschichte kann auch miteinander verbunden und
so eine etwas andere Chronik erstellt werden, lebendig und
aufgelockert nicht nur durch die kleinen Geschichten über
Abenteuer im ländlichen Alltag, sondern auch durch viele Bilder
und eine schlichte Rahmenhandlung.
Über eine solche etwas andere Chronik verfügt jetzt das Dorf
Metschow dank des Projektes „Kurs über Land – Vom Dorf in die
Welt“ und der am Kurs teilnehmenden Frauen im Bürgerbüro
Metschow. Mit viel Fleiß wurde Material für eine Zeitreise in
die Jahre um 1910, 1950 und jetzt zusammen getragen. Kleine
Geschichten zum Schmunzeln und Nachdenken steuerten die
Metschower Manfred Schulz und Werner Haase bei.
In der vergangenen Woche wurde die Chronik im Büro des Projektes
„Kurs über Land – Vom Dorf in die Welt“ gelegen in einem
geschichtsträchtigen Haus: dem Bahnhofsgebäude der ehemaligen
Kleinbahn in Metschow der Öffentlichkeit vorgestellt. Metschow
war früher Knotenpunkt der Kleinbahn Demmin West. Die von
Demmin kommenden Züge fuhren durch Metschow über sieben (!)
Gleise nach Altentreptow oder Stavenhagen/Bredenfelde.
Die Züge nehmen nun nicht mehr Kurs über Land. Aber im
Bahnhofsgebäude agiert nun das Projekt „Kurs über Land – Vom
Dorf in die Welt“. Bis weit in die Welt reichten die Ziele der
Kleinbahn nicht. Aber vielleicht reisen ja das Metschower
„Kursbuch“ mit dem Titel „Die Enkel von Mececowe“ und viele
weitere Ideen des Projektes vom Dorf in die Welt.
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Artikel vom
24.09.2007
Aktionstag
Ins alte
Handwerkerdorf kehrten am Sonnabend für einen Tag alte
Traditionen zurück. Viele Besucher waren neugierig.
von Kirsten Gehrke
Törpin.
Ein
Schmied kratzt Pferdehufe aus, ein Tischler hobelt,
Frauen spinnen, ein Sattler fertigt Taschen fürs Messer,
aus einer Zentrifuge läuft Sahne, ein Schuhmacher nagelt
Sohlen: Zum 1. Aktionstag des Handwerks in Törpin wurden
am Sonnabend alte, fast vergessene Traditionen
vorgestellt. Viele Interessierte zog es an den See. Sie
schauten zu, machten mit, tauschten Erinnerungen aus.
Initiiert wurde die Aktion vom Projekt „Kurs über Land –
Vom Dorf in die Welt“. Und die Idee kam nicht ungefähr.
Denn Törpin ist ein altes Handwerkerdorf, hier gab es
einst rund 30 Gewerke. Im Volksmund wurde Törpin als
Kleinstadt zwischen Altentreptow und Demmin bezeichnet.
Alles, außer ein Amt, gab es hier. Heute sind nur noch
zwei Tischler und ein Stellmacher übriggeblieben.
Eine Zeit hatte es gedauert, die Leute in der Region für
den Aktionstag zu motivieren, erinnert sich
Projektleiterin Kathrin Richter. „Dann war der Zuspruch
da, und wir haben gesagt, wir machen es einfach und
setzen einen Termin fest.“ Es rührten sich viele und die
Idee entwickelte sich. Im Bürgerbüro, das regelmäßig
rund 12 Leute aus Törpin und Umgebung besuchen,
entstanden verschiedene Schautafeln über das Handwerk in
Törpin. Ein Kalender über die Zünfte wurde für 2008
herausgegeben. Büro-Betreuerin Gabriele Schwertfeger
begeisterte die Gemeinde von der Idee. Die Feuerwehr
Schönfeld baute die Zelte auf, die Gemeinde Borrentin
stellte die Anlage, die Feuerwehr Sarow und der
Karnevalsclub Lindenberg halfen. Viele Handwerker
konnten mit ins Boot gezogen werden. „Das ist das erste
Mal, vielleicht wird es ja eine Tradition“, sagte
Kathrin Richter. „Es wäre schön, wenn man sowas in Gang
bringen kann.“
Zweiter Vizebürgermeister Friedhelm Wyrwich blickte zur
Eröffnung noch einmal in die Geschichte. Für den
Aktionstag habe man nicht alle Gewerke zusammenbekommen,
die es einmal in Törpin gab, stellte er fest. 1424 sei
Törpin erstmals urkundlich erwähnt worden. Um 1700 werde
erstmals das Handwerk dokumentiert. So sei von zwei
Leinenwebern die Rede. „Erst ab 1700 begann für Törpin
so langsam der Aufschwung“, sagte Wyrwich. Die Blütezeit
des Handwerks jedoch dauerte von 1850 bis 1950. Zur
Jahrhundertwende gab es im Dorf unter anderem drei
Gaststätten, zwei Bäckereien, zwei Friseure, zwei
Schuhmacher, zwei Schmieden, zwei Tischlereien, zwei
Maler- und zwei Schneidermeister, eine Zementfabrik,
eine Molkerei, eine Fleischerei, einen Fleischbeschauer,
eine Windmühle sowie eine Stellmacherei und einen
Elektriker. Nach dem Zweiten Weltkrieg sei das private
Handwerk dann überwiegend ausgestorben.
Der Törpiner Singekreis erinnerte mit Liedern und
Sketchen an die Blütezeit des Handwerks im Dorf und
präsentierte den „Kegel“, einen uralten Tanz, der früher
gern auf Erntefesten getanzt wurde. Der Besucherstrom an
den See riss an diesem Nachmittag nicht ab. Maximilian
Wieselowski aus Hohenbrünzow zog es zuerst zum
Hufschmied, den er genau beobachtete. Denn 1944 hatte er
in Törpin beim damaligen Schmied Erich Kasdorf gelernt
und arbeitete sechs Jahre in Törpin, reparierte später
Landmaschinen. „Damals haben wir die Hufnägel noch
selbst angefertigt“, sagte er. Helmut Hanse aus
Ganschendorf konnte sich noch gut erinnern, dass er als
Junge zu Maximilian Wieselowski mit zwei Pferden zum
Beschlagen kam und die Beine der Tiere gehalten hat. Er
selbst habe 36 Jahre einen Fuhrbetrieb geführt, sagte
Hanse.
„Ich find die Idee gut“, meinte Maximilian Wieselowski
über den Aktionstag und gab zu, dass es bisschen in den
Fingern gekribbelt hat, als er Schmied Jürgen Weiß über
die Schulter schaute. Bei Buchbinder Stefan Pratzel
indes fragten viele Leute nach, wie sie ihre alten
Bücher neu binden können. Und Adelheid Schumann ließ die
Besucher auch mal selbst die Zentrifuge drehen. Jens
Huth aus Schwichtenberg musste viele Fragen zu seinen
Trommeln und Didgeridoo beantworten. Und so mancher
Besucher fasste vorsichtig die Hobelspäne an, die
Tischlermeister Günter Wiesener „produzierte“.
„Es ist sehr familiär, nett und freundlich. Es passt
alles schön zusammen“, meinte Erika Krüger, die mit dem
Demminer Verein „Spaß an Handarbeiten“ alte
Handarbeitstechniken vorstellte. Auch ihre Leiterin
Erika Lenz schwärmte von der Atmosphäre. „Es gefällt
mir, dass die Leute aus dem Dorf den Tag gestalten.
Singen, tanzen, einen Sketch zeigten.“
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17.09.2007
Demmin/Koszalin( TP/JR)
Mit einem Diplom für ihre kunstvoll
geflochtene Erntekrone, verliehen vom
Landrat des Kreises Koszalin, kehrten die
Landfrauen aus Malchin und Altentreptow
gestern Nachmittag aus dem polnischen
Partnerkreis zurück. Sie waren Teilnehmer
einer Delegationsreise zum zentralen
Erntefest, das in diesem Jahr in Strzekecino
unweit der Kreisstadt Koszalin stattfand.
Vor Freude strahlend nahmen Waldtraud Gehl
und Christel Mielke den Pokal und eine
Urkunde aus den Händen von Landrat Roman
Szowczyk entgegen. Zuvor hatte Jörg Rau,
Pressesprecher der Demminer Kreisverwaltung
und Leiter der Delegation, die Grüße des
Demminer Landrats Frieder Jelen (CDU)
übermittelt.Die Teilnahme am zentralen
Erntefest des polnischen Partnerkreises
Koszalin hat sich schon zu einer Tradition
entwickelt. Viel Beifall gab es für den
Auftritt der Loitzer Tanzgruppe unter
Leitung von Barbara Meier und die von
Wolfgang Schulz geleitete
Jagdhorn-Bläsergruppe. Schon vor dem
offiziellen Teil des Programms hatten beide
Gruppen den Senioren eines Sozialhilfeheims
im Ostseebad Mielno Freude gemacht. Einen
herzlichen, stimmungsvollen Empfang gab es
auch im Dorf Wyszoborski bei Vertreterinnen
des Projektes „Kurse übers Land“.
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18.07.2007
„Kurs über Land“ - jetzt
preisgekrönt
Das Projekt „Kurs über Land – Vom Dorf in die Welt“
findet nicht nur hierzulande Anerkennung. Vielmehr hat
es jüngst von der „Integrata Stiftung“ als einer von
drei Ausgezeichneten den Heilmann-Preis für humane
Nutzung der Informationstechnologie erhalten. Das teilte
Projektleiterin Kathrin Richter gestern mit. Sie hatte
den mit 3000 Euro dotierten Preis in Mannheim vom
Stiftungsgründer, Professor Wolfgang Heilmann, entgegen
genommen.
Das Projekt sei ausgewählt worden, weil es unter anderem
arbeitslosen Menschen Medienkompetenz vermittele und
damit zum Abbau der strukturellen Benachteiligung von
Frauen und Männern im ländlichen Bereich beitrage, hieß
es. Nach der Preisübergabe stellte Kathrin Richter das
Projekt vor.
„Kurs über Land – Vom Dorf in die Welt“ wird von der EU
und vom Land gefördert. Das Projekt läuft in der
Trägerschaft der LEG Rosenow. Mittlerweile haben seine
fünf Mitarbeiterinnen in 26 Orten des Landkreises Demmin
Bürgerbüros eingerichtet, in
denen Interessierte den Umgang mit dem Computer und dem
Internet erlernen können. Durchschnittlich elf
Teilnehmer und Teilnehmerinnen werden laut Kathrin
Richter pro Bürgerbüro gezählt. Das belege die hohe
Akzeptanz des Angebotes, meint sie. „Das Projekt leistet
somit einen wichtigen Beitrag zur Steigerung der
Lebensqualität der Menschen auf dem Lande.“
Die Auslobung des Preises der Stiftung hatte unter dem
Motto „Bürgernahe Anwendungen der Informations- und
Kommunikations-Technologie“ gestanden.
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18.04.2007
Projekt „Kurs über Land“ kämpft um
Verlängerung
Hohenbrünzow:
Auf
dem Dorf im Bürgerbüro im Internet surfen. Das ist vielleicht
bald nicht mehr möglich. Das Projekt „Kurs über Land – Vom Dorf
in die Welt“ steht vor dem Aus. Nur noch bis November fließen
die Mittel aus dem Europäischen Sozialfonds und vom Land. Die
Mitarbeiter jedoch hoffen auf Verlängerung und setzen dabei auf
die Unterstützung der Bürgermeister und Landtagsabgeordneten.
Die Mitarbeiter des Projektes wollen im Mai zum Landtag nach
Schwerin fahren, um für ihre Bürgerbüros zu werben.
Bürgerbüros bald vor dem Aus
Projekt
„Kurs über Lands“ braucht für den weiteren Fortbestand
Fördermittel. In einem offenen Brief wenden sich die Beteiligten
jetzt an das Land.
Hohenbrünzow.
Auf
dem Dorf im Bürgerbüro im Internet surfen. Das ist vielleicht
bald nicht mehr möglich. Das Projekt „Kurs über Land – Vom Dorf
in die Welt“ steht vor dem Aus. Nur noch bis November fließen
die Mittel aus dem Europäischen Sozialfonds und vom Land. Die
Mitarbeiter hoffen jedoch auf Verlängerung und setzen dabei auf
die Unterstützung der Bürgermeister und Landtagsabgeordneten des
Kreises.
„Es hat schon erste Gespräche mit dem Wirtschafts- und
Sozialministerium gegeben, die sind aber noch nicht zufrieden
stellend“, erklärte Projektleiterin Kathrin Richter am
Montagabend während einer Gesprächsrunde in Hohenbrünzow. Sie
hatte Bürgermeister, die Gleichstellungsbeauftragte Angelika
Wiedemann und Landtagsabgeordnete wie Renate Holznagel, Marc
Reinhardt (beide CDU), Ute Schildt (SPD) und Peter Ritter (PDS)
eingeladen. „Wir haben in den Dörfern ein Vertrauensverhältnis
aufgebaut, wir können und wollen die Leute jetzt nicht
enttäuschen“, so Kathrin Richter. Im Land werden jetzt die neuen
Förderrichtlinien beschlossen. Das Projekt „Kurs über Land“
bemüht sich um eine neue Förderung.
„Es entstehen eine Reihe von Projekten auf wackligen Füßen“,
sagte Peter Ritter. „In den Ministerien erfolgte gerade die
Neuordnung der europäischen Fördermittel“. Er habe bereits im
Landtag eine kleine Anfrage gestellt, um besagtes Projekt
fortzuführen. „Das Projekt wird im Land als positiv angesehen,
aber es dauert wohl noch einige Zeit, bis eine Entscheidung
fällt“, meinte der Landtagsabgeordnete. Es sei aber jetzt schon
möglich, Anträge zu stellen. Die Werbetrommel müsse gerührt
werden. Marc Reinhardt (CDU) schlug vor, das Gespräch in
Schwerin zu suchen. Ein Termin für den 10. Mai wurde gleich
vereinbart. „Wir müssen jetzt Nägel mit Köpfen machen“, so die
Projektleiterin. Schließlich sei es in den inzwischen 24
Bürgerbüros möglich, sich weiterzubilden und soziale Kontakte im
Dorf aufrechtzuerhalten. „Wir holen die Leute aus dem Nichtstun
heraus, sie trauen sich in gewohnter Umgebung an den Computer“,
schätzte Mitarbeiterin Ivette Schneidewind ein. Nachdem das
Projekt im Altkreis Demmin aktiv wurde, gibt es jetzt im
gesamten Landkreis Büros. In einem offenen Brief wenden sich die
Bürgermeister der beteiligten Büros an das Land zur weiteren
Förderung. „Es sind die Mutigen, die kommen. Viele sitzen noch
zu Hause, weil sie sich nicht trauen“, weiß Nossendorfs
Bürgermeister Fred Schult. Nossendorf hält die Spitze mit 24
Teilnehmern im Bürgerbüro. „Die Richtung ist interessant, das
Projekt sollte weiterentwickelt werden“, schlug
Landtagspräsidentin Renate Holznagel (CDU) vor.
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31.03.2007
Alte Bilder präsentiert auf moderne Weise
Vortrag
Das
Projekt "Kurs über Land" veranstaltet in Alt Tellin einen
Aktionsnachmittag mit digitaler Diashow. Dazu gab es auch Musik
von Schülern.
Alt Tellin
(NK). Zu einem Aktionsnachmittag hatten am vergangenen
Donnerstag die 5 Mitarbeiterinnen des Projektes „Kurs über Land
– Vom Dorf in die Welt“ in die Begegnungsstätte in Alt Tellin
eingeladen. Mit einem kleinen Programm stellten sich 4 junge
Musikschüler der Musikschule Altentreptow/Demmin vor. Auf dem
Keyboard, der Trompete und der E-Gitarre spielten sie moderne
wie auch klassische Titel. So wurden die Gäste aus Alt Tellin
und den umliegenden Orten auf den nachfolgenden Vortrag mit
Bildern von Damals und Heute eingestimmt.
Begeistert verfolgten die Gäste dann die Diashow, die
Projektmitarbeiterin Ivette Schneidewind aus gesammelten und
eingescannten Bildern zusammengestellt hatte. Viele Erinnerungen
wurden ausgetauscht und besonders die Älteren erzählten so
einige alte Geschichten.
Für toll wurden die Möglichkeiten der Nutzung des Computers und
des Beamers für solche Vorführungen befunden. Manche der Gäste
lernten diese neuen Medien hier das erste Mal kennen. Es wurde
Interesse an der Teilnahme am Unterricht zu den neuen Medien im
Bürgerbüro jeweils am Donnerstag am Vormittag bekundet.
Ivette
Schneidewind, die das Bürgerbüro Alt Tellin betreut, und die
anderen Mitarbeiterinnen des Projektes sind zuversichtlich, mit
diesem Aktionsnachmittag zwei Fliegen mit einer Klappe
geschlagen zu haben. Zum ersten hoffen sie, dass mehr Menschen
aus dem Ort und der Umgebung das regelmäßige Angebot, Computer-
und Internetkenntnisse zu erwerben oder zu erweitern, in der
Begegnungsstätte Alt Tellin nutzen werden. Außerdem äußerte ein
großer Teil der Gäste den Wunsch, mehr Leben in die
Räumlichkeiten der Begegnungsstätte bringen zu wollen und somit
das Dorfleben wieder aktiver zu gestalten.
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Artikel vom
11.02.2007
Frauen gestalten Bildbände
zur Geschichte ihrer Dörfer
Vorhaben
Alte
Fotos, Begebenheiten werden für ein Projekt des Metschower
Bürgerbüros gebraucht.
Metschow
(KR).Nach einem Jahr Arbeit im Bürgerbüro Metschow, seinerzeit
das erste Büro des Projektes „Kurs über Land - Vom Dorf in die
Welt“ im Landkreis Demmin, wollen jetzt fünf Teilnehmerinnen
das, was sie im Bürgerbüro gelernt haben, anwenden: den Umgang
mit Computer und Internet. Pünktlich zum Dorffest im Juni sollen
zwei Bildbände mit kleinen Dorfgeschichten erscheinen.
"Die Idee entstand in Zusammenhang mit einem Aktionsnachmittag,
wo Bilder der Orte Pentz und Metschow von damals und heute
gezeigt wurden", erklärte Projektleiterin Kathrin Richter. Sie
wird die fünf Akteure bei Ihrer Arbeit anleiten. "Pentz und
Metschow - Unsere Dörfer im Wandel der Zeiten" ist der
Arbeitstitel, unter dem sie sich nun zukünftig jeden Donnerstag
Nachmittag ab 14:00 Uhr im Bürgerbüro in Metschow treffen. Am
Computer werden dann Bilder eingescannt, Texte geschrieben und
die Seiten entsprechend gestaltet. Eine intensive Recherche
erfolgt über das Internet. Wer Interesse an der Mitarbeit zu
diesen Bildbänden hat, alte Fotos zur Verfügung stellen möchte
oder wer die eine oder andere kleine Geschichte zu den Dörfern
Metschow oder Pentz zu erzählen weiß, der ist Donnerstag
Nachmittag im Bürgerbüro Metschow im Bürgermeisterhaus herzlich
willkommen.
"Mit diesem Vorhaben erhalten die Frauen so natürlich ganz
praktisch die Chance, ihre Kenntnisse, die sie im Büro erworben
haben, jetzt gut zu gebrauchen. Eine tolle Sache", freut sich
Kathrin Richter.
Informationen zum Projekt gibt die Projektleiterin im Metschower
Büro unter der Telefonnummer 039994 79151.
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Artikel vom
11.01.2007
Bürgerbüro Nummer 13 eröffnet
Nossendorf (KIS)
Das Projekt „Kurs über Land“ eröffnete gestern in Nossendorf
sein 13. Bürgerbüro. Zum Start am Morgen kamen bereits 19
Interessierte in die alte Schule und wollten in die Welt des
Computers eintauchen. Projektleiterin Kathrin Richter sprach von
einem grandiosen Auftakt. Jeden Mittwoch von 10 bis 17 Uhr wird
nun das Bürgerbüro eröffnet sein. Ansprechpartnerin für die
Nossendorfer ist Ivette Schneidewind.
Nossendorfs
Bürgermeister Fred Schult freute sich über das neue Angebot in
seiner Gemeinde. Das Medium Computer sei die Zukunft, bei
dem noch niemand wisse, wohin es einmal gehen werde. Bereits
vergangenes Jahr habe er den Kontakt zum Projekt aufgenommen.
„Ich wollte es hier nach Nossendorf holen“, sagte er. Aber
aufgrund der großen Resonanz seien bisher keine Kapazitäten frei
gewesen. „Deshalb freue ich mich, dass es jetzt geklappt hat“.
Erst einmal dauert das von EU und Land geförderte Projekt bis
November. Schult appellierte an die Politiker, es danach nicht
wegbrechen zu lassen.
Das hofft auch Kathrin Richter. „Eigenwirtschaftlich wird es
nicht klappen“, meinte sie. „Die Leute sind noch nicht soweit,
dass sie dafür bezahlen. Es ist ja eine Dienstleistung“. Wie sie
betont, gehe es nur um Personalkosten. Auf Spenden sei man
ohnehin angewiesen. So konnte kürzlich ein Drucker gekauft
werden. Von einer Spende der Sparkasse seien drei Laptops
angeschafft worden. Unterdessen wurde „Kurs über Land“ – Träger
ist die LEG Rosenow – jetzt auf fünf Mitarbeiter erweitert.
Bürgerbüros für die Regionen Malchin und Altentreptow werden
vorbereitet.
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Artikel vom 30.11.2006
Bürgerbüro: Im Dorf die Angst vor dem
Computer genommen
Projekt:
In zwölf Gemeinden des Altkreises gibt „Kurs über Land“
fachliche Anleitung fürs Internet.
Schönfeld (gh).„Am Computerunterricht habe ich erst aus Neugier
teilgenommen. Zu Hause habe ich mich nicht getraut, ins Internet
zu gehen“, erzählt Silke Kolberg aus Metschow. Jetzt nutzt sie
regelmäßig die Treffs des Projektes „Kurs über Land“ im
Metschower Bürgerbüro. „Ich habe inzwischen eine eigene
e-mail-Adresse
und über das Internet von der Selbsthilfegruppe MS in
Loitz erfahren“. Auch Doris Binkow aus Schönfeld oder Roswitha
Jürgens aus Sophienhof und Bürgermeister Hans Schommer in
Hohenbollentin loben die Einrichtung dieser Bürgerbüros.
In der Veranstaltung am Dienstag wurde nach einem Jahr Arbeit
Bilanz gezogen. Projektträger von „Kurs über Land“ ist die LEG
(Landentwicklungsgesellschaft) Rosenow, für zwei Jahre werden
Gelder zur Verfügung
gestellt. Inzwischen gibt es im Altkreis Demmin 12 Bürgerbüros,
ein weiteres soll im Januar 2007 in Nossendorf entstehen. „Wir
wollen unser Projekt auch auf die Bereiche Malchin und
Altentreptow erweitern“, erklärte Projektleiterin Kathrin
Richter, die zusammen mit Silke Redmann und Ivette Schneidewind
die Bürgerbüros betreut. „Wir wollen auf dem Lande die Angst vor
dem Computer nehmen. Denn die Kommunikation über den PC, ob beim
Einkaufen, bei der Bildung oder beim E-Government, nimmt zu“,
weiß Kathrin Richter.
„Wir als kleinste Gemeinde sind dankbar für so ein Projekt. Im
Dorf ist man unter sich, traut sich dann auch als älterer Mensch
nur unter Anleitung an den Computer“, meint Hans Schommer,
Bürgermeister in Hohenbollentin. Aus der Gemeinde sind
wöchentlich zwölf Leute im Bürgerbüro. „Sieben Leute haben mit
unserer Hilfe zum Beispiel beim Schreiben von Bewerbungen,
Arbeit gefunden“, verkündete Kathrin Richter stolz.108
Teilnehmer gebe es in den 12 Bürgerbüros.
Zumeist kommen Frauen ab 50 Jahre, die schon längere Zeit
arbeitslos sind. „Diese Büros müssen Bestand haben, sie sind auf
den Dörfern so wichtig, um die Leute aus der Isolation zu
holen“, sagt Roswitha Jürgens aus Sophienhof. Ihnen fehle oft
die Mobilität in die nächste Stadt.
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Artikel vom 27.11.2006
Verchener gehen ins Internetbüro
Angebot:
Das Projekt „Kurs über Land“ will seine Tätigkeit auf die
Bereiche Malchin und Altentreptow erweitern.
Verchen (KR).Das Projekt „Kurs über Land – Vom Dorf in die Welt“
eröffnete ein weiteres Bürgerbüro. N dem Gemeindehaus in Verchen
haben die Interessenten nun auch jeden Donnerstag von 9 bis 12
Uhr die Möglichkeit, Computer- und Internetkenntnisse zu
erwerben oder zu erweitern. Zum Eröffnungstag waren sieben
Frauen aus dem Ort gekommen. „Das Interesse an Computer und
Internet ist auch in Verchen vielfältig. Es beginnt beim Erwerb
von Computergrundkenntnissen, geht über spezielle
Gestaltungsideen im Schreibprogramm bis hin zum Internetsurfen“,
sagt Projektleiterin Kathrin Richter.
Das Bürgerbüro in Verchen solle aber nicht das letzte dieser Art
im Landkreis sein. „Am 10. Januar 2007 gibt es auch ein
Bürgerbüro in Nossendorf“. Außerdem habe das Projekt eine
Erweiterung für das kommende Jahr beantragt und sei
zuversichtlich, dass bei Genehmigung weitere Treffpunkte in den
Altkreisen Malchin und Altentreptow dazukommen.
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Artikel vom 25.08.2006
Kontakt per Internet genutzt
Demmin (KR).Silke Redmann, Mitarbeiterin des Projektes
Kurs über Land staunte nicht schlecht, als Anfang August
Jugendliche aus dem internationalen Workcamp in Sanzkow das
Bürgerbüro aufsuchten. Drei Wochen waren die jungen Leute aus
Polen und Portugal im Workcamp zu Gast. Während dieser Zeit
nutzten sie regelmäßig das Angebot des Projektes „Kurs über
Land“, um E-mails und SMS übers Internet zu empfangen und zu
versenden.
Kurz vor ihrer Abfahrt in der vergangenen Woche schaute sie im
Internet noch nach Bahnverbindungen in die Heimat.
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Artikel vom 17.06.2006
Fotos von einst und heute am Computer
angeschaut
Metschow (KR).„Eine tolle Sache, endlich mal wieder was
los beim Bürgermeisterhaus in Metschow“, „Erstaunlich, was man
mit Computer und Internet so machen kann“ oder „Die kleinen
Fotos von damals jetzt so schön groß“, so und ähnlich äußerten
sich die Besucher des Aktionsnachmittages am Donnerstag in
Metschow, zu dem die drei Mitarbeiterinnen des Projektes „Kurs
über Land – Vom Dorf in die Welt“, Kathrin Richter, Silke
Redmann und Ivette Schneidewind eingeladen hatten. Unterstützung
erhielten sie dabei vom Dorfclub Pentz. Nach Kaffee und Kuchen
und einigen gesungenen Volksliedern, zu denen der Törpiner
Singekreis anstimmte, folgte eine Diashow von Bildern aus Pentz
und Metschow von damals und heute.
In den Projekträumen im Bürgermeisterhaus erhielten die Besucher
einen Einblick in die Arbeit des Projektes. Die beim
Aktionsnachmittag gemachten Fotos konnte man sich gleich auf dem
Computer ansehen und der eine oder andere nahm sich einen
Ausdruck als Erinnerung mit nach Hause.
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Artikel vom 18.04.2006
Aus elf Bürgerbüros per
Internet in die weite Welt |