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Das Dorf Tutow
Tutow ist eine Gemeinde im Osten des Kreises Demmin.
Zur Zeit leben hier 1400 Einwohner.Das Gemeindegebiet war schon in der
Steinzeit besiedelt, davon zeugt ein Großsteingrab bei Marienfelde. Der
jetzige Ort Tutow selbst entstand erst in den Dreißiger Jahren des 20.
Jahrhunderts beim Bau des Flugplatzes. Dazu wurde ehemalige Kruckower
Vorwerk Wittenwerder 1933 beim Bau des Flugplatzes Tutow abgerissen. Während
und vor dem Zweiten Weltkrieg war hier eine Jagdfliegerstaffel stationiert
und hier befand sich eine der größten Kampffliegerschulen des Deutschen
Reiches.
Nach dem Krieg wurden die Flugplatzgebäude von der Sowjetarmee größtenteils
abgerissen. Der Tutower Flugplatz wurde nach dem Zweiten Weltkrieg sowohl
von NVA und Sowjetarmee genutzt.
Im Jahr 1994 verließen die letzten Soldaten der GSSD die Garnision.
Daraufhin übernahm die Gemeinde das vormals militärisch genutzte
Plattenbauviertel von der Treuhand und bot Wohnungen günstig an.
1991 wird die neue Kirche in der Alleestraße eingeweiht und 1997 ein
Pfarrhaus errichtet.
Aufgrund der hohen Arbeitslosigkeit im Ort (bis zu 70%) sehen viele Tutower
keine weitere Alternative als die Abwanderung. Zumeist sind das die Bewohner
der Plattenbauten, die jetzt zum Teil mit Finanzmitteln von Bund und Ländern
abgerissen werden.
Ausgewiesene Gewerbeflächen wurden aufgrund mangelnder Nachfrage aus dem
Entwicklungsplan genommen. Der örtliche Discounter schloss im Januar 2006,
Sparkassenfiliale, Fleischereien, Postfiliale sind seit mehreren Jahren
geschlossen. Im Schuljahr 2005/2006 wurde die Tutower Haupt- und Realschule
zu einer Zweigstelle der Jarmener Schule, um so den Standort zu bewahren.
Seit über 60 Jahren gibt es in Tutow die Freiwillige Feuerwehr.
Auch mehrere Vereine und Kleinunternehmen sind im Ort ansässig.
Hier ein paar Bilder vom Ort!
Vom Dorf in die Welt  



