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Ausstellung in der Sparkasse
Neubrandenburg-Demmin,
Filiale Demmin
Am Dienstag, dem 23. September,
eröffnete das Projekt „Kurs über Land“ eine vierwöchige Ausstellung in der
Sparkassenfiliale am Luisentor Demmin der Sparkasse Neubrandenburg-Demmin
mit dem Titel „Kurs über Land – Ein Projekt zieht Erfolgsbilanz“.
In ihrer Eröffnungsrede sprach die
Gleichstellungsbeauftragte des Landkreises Demmin, Angelika Wiedemann, von
einem einmaligen Projekt in Mecklenburg-Vorpommern und würdigte das
Engagement der fünf Mitarbeiterinnen. Sie fand aber auch kritische Worte in
Richtung Land und Politik, da es für die Fortführung des Projektes nach dem
30. November bislang noch keine endgültige Lösung gibt.
Projektleiterin Kathrin Richter berichtete: „Über 300
Menschen haben in den vergangenen drei Jahren einen ersten Kontakt mit dem
Computer und dem Internet hergestellt oder vorhandene Kenntnisse auf dem
Gebiet erweitert, viele sind von Anfang an dabei, einige fanden durch unsere
Mithilfe einen Arbeitsplatz, andere wiederum entdeckten uns erst kürzlich.
Die Bürgerbüros haben sich fest in den Gemeinden etabliert. Es sind
regelmäßige Treffpunkte entstanden, in denen interessierte Menschen weitaus
mehr als nur eine heiße Tasse Kaffee und eine vertrauenswürdige
Projektmitarbeiterin zum Reden finden. Bildung und Arbeiten am Computer,
eine Investition in die Zukunft, dieser eigentliche Ansatz des Projektes,
der jeden dort abholt wo er steht, ist der Mittelpunkt unserer Arbeit in den
Bürgerbüros.
Dazu gehören neben den regelmäßigen wöchentlichen
Öffnungszeiten in den einzelnen Bürgerbüros 29 attraktive thematische
Veranstaltungen in den Dörfern. Bilderabende, Buchvorstellungen, ein
Handwerkertag und ein Reuterabend sind nur ein Teil davon, weitere
Veranstaltungen werden folgen.“ Sie dankte neben dem Törpiner Singekreis,
der wieder einmal die kulturelle Umrahmung der Veranstaltung übernahm, unter
anderem auch dem Projektträger der LEG Rosenow, der dem Projekt beinahe alle
Entscheidungsfreiheiten gelassen hat und sich das Projekt dadurch zu dem
entwickelt hat, was es jetzt ist: Ein bundesweit anerkanntes mehrfach
prämiertes Projekt mit Anwartschaft auf eine europaweite Anerkennung, denn
bei einer europaweiten Ausschreibung hat sich das Projekt ebenfalls um einen
Preis beworben. In ihrer Rede ging die Projektleiterin auch auf das nahende
Ende des Projektes ein. „Ich denke, wir müssen nicht mehr beweisen, dass ein
Projekt ein Land bewegen kann. Nicht nur mit unserer Teilnahme an dem Wettbewerb, 365 Orte im Land der Ideen‘ haben wir
gezeigt, dass auch in unserer Heimatregion, dem Landkreis Demmin, Zukunft
gemacht wird. Nun sollte doch das Land beweisen, dass zukunftsträchtige
Projekte hier gut aufgehoben sind. Denn allerspätestens dann, wenn die
elektronische Verwaltung sprich das E-Government in den Landkreisen Einzug
hält, werden die von uns geschaffenen Strukturen dringend gebraucht.“
Hier einige Bilder von der Auszeichnung:
Vom Dorf in die Welt  




